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Print/Editorial-Design: Format, Druck, Falzung

Gedrucktes Papier behält auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung seine Bedeutung. Auf dieses traditionsreiche Medium werden weder Presse noch Werbung verzichten. Eckpfeiler eines jeden Print-Erzeugnisses sind neben dem Umfang (Seitenanzahl) und der Auflage (Zahl der gedruckten Exemplare) das Format, das Druckverfahren sowie die Falzung.

Format
Die gängigen Formate werden mit DIN-Werten zwischen A0 (z. B. Filmplakate) und A8 (Visitenkarten) erfasst. 21 x 29,7 cm beträgt die bekannteste Papiergröße A4. In der Einheit g/m² (Gramm/Quadratmeter) wird die Grammatur (das Flächengewicht) des Papiers gemessen. Beim von bluhouse. herausgegebenen Ja-Markt Magazin misst diese bei den Inhaltsseiten 115 g/m² und beim Umschlag 200 g/m². Papiere bis 80 g/m² nennt man Dünndruck, ab 150 g/m² handelt es sich um Karton und ab 400 g/m² um Pappe.
 
Druck
Gedruckt wird gemeinhin vierfarbig, die hierfür genormten Farben sind Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK). Unterschieden wird zwischen mehreren Druckverfahren, wovon vor allem der Hochdruck (Bücher), Flachdruck/Offset (Kataloge, Plakate) und Tiefdruck (Zeitschriften, Verpackungen) für das Print-Segment relevant sind.
 
Falzung
Sie beschreibt, wie die Seiten aufgebaut sind, wie sich in einem Print-Titel blättern lässt. Für Magazine und Zeitschriften kommt im Prinzip nur der so genannte Einbruchfalz in Frage. Zick-Zack- oder Wickelfalz eignen sich indes gut für Broschüren und Prospekte. 

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